Kartoffelacker erfolgreich geerntet – Noch Kartoffeln zu haben – Fortsetzung 2019 geplant

Historische Kartoffeldämp, historische Kleidung – Carsten Feldpausch, Ricarda Geisel, Petra Spreitzer und Horst Klein (v.r.n.l.) zeigen wie früher Kartoffeln verarbeitet wurden.
Kartoffeldämp in Aktion – Carsten Feldpausch und Horst Klein in traditioneller Arbeitskleidung beim Schaudämpen.
Kartoffelernte auf dem Eschbacher Kartoffelacker in echter Handarbeit. (Picture by dieseldrohne)

 

Viele helfende Hände haben die Kartoffeln auf dem Eschbacher Kartoffelacker erfolgreich geerntet und in 5 Kg-Säcken abgepackt. Bei bestem Wetter wurden die Knollen mit einer historischen Kartoffel-Wühlmaus aus der Erde geholt und anschließend von Hand gerafft, sortiert, gewogen und abgepackt. Besonders erfreulich war, dass über alle Generationen hinweg Helferinnen und Helfer mit angepackt haben.

Eine Woche später wurde dann ein (Helfer-)Kartoffelfest mit einer historischen Kartoffeldämp an Ort und Stelle gefeiert. Dabei konnten junge und alte Besucher sowie Helfer hautnah erleben und schmecken, wie früher Kartoffeln verarbeitet wurden. Kartoffeln konnten dann als Folienkartoffel, Bratkartoffeln oder eben in Wasserdampf gegarte Kartoffeln gegessen werden.

Um das Projekt „Kartoffelacker Eschbach“ zu refinanzieren und eine Fortsetzung in 2019 zu ermöglichen, werden Kartoffeln in 5 Kg-Säcken zum Preis von 5,- Euro pro Sack abgegeben. Ansprechpartner ist Ortsbürgermeister Carsten Göller per Telefon (0151-25252737) oder per E-Mail (carsten.goeller@eschbach-rlp.de). Besonders zu empfehlen ist unter anderm die Sorte Rusana, eine leckere rote Kartoffel.

Dass der Kartoffelacker ein solch erfolgreiches Projekt wurde und trotz langer Trockenheit doch so viele gute Kartoffeln geerntet werden konnten, ist allen Helferinnen und Helfern zu verdanken. Ein ganz herzliches Dankeschön geht daher an alle, die den Acker vorbereitet, aufgefüllt, gebaggert, gepflügt und geeggt haben. Ein Dankeschön auch an alle Setzhelfer, Kartoffelkäferraffer, den Beteiligten der „Operation Horst“ sowie an alle Traktorfahrer, Kartoffelraffer, -sortierer und -wieger. Ganz besonders erfreulich ist, dass über das gesamte „Kartoffeljahr“ hinweg Jung und Alt in unserer Gemeinde miteinander gearbeitet und voneinander gelernt haben. Selbstverständlich blieb auch der Spaß bei der Arbeit nicht auf der Strecke. Eine Fortsetzung in 2019 ist auch schon im Gespräch.

Carsten Göller, Ortsbürgermeister

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