
Eschbach, 7. September 2025 – Bei der diesjährigen Waldbegehung der Ortsgemeinde Eschbach kamen der Gemeinderat, die neue Revierförsterin Pauline Schilling, ein Vertreter des Jagdpächters Oliver Hochstein sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammen, um sich ein Bild von der aktuellen Situation des Eschbacher Waldes zu machen.
Im Rahmen der Waldbegehung verdeutlichte die Revierförsterin die Vielzahl an Waldfunktionen, die der Eschbacher Wald erfüllt. Insbesondere die Bedeutung für den Biotop- und Artenschutz (rund 80% der Waldfläche) sowie die Bedeutung für den Schutz des Bodens als Erosionsschutz (rund 50% der Waldfläche) sind hervorzuheben.
Die rund 115 Hektar große Waldfläche weist eine abwechslungsreiche Baumartenverteilung auf.
Die häufigsten Baumarten sind mit 35% Anteil die Buche, gefolgt von der Eiche mit 25% Anteil und der Kiefer mit 12%.
Besonders auffällig ist der hohe Eichenanteil: Im ertragsschwachen Wald in den Hanglagen, ca. 40% der Gesamtfläche ist sie mit 35 Prozent sogar die häufigste Baumart.
Zielsetzung für die Zukunft
Die Ortsgemeinde verfolgt gemeinsam mit der Revierförsterin eine naturgemäße Bewirtschaftung, die auf natürliche Prozesse wie die Naturverjüngung setzt. Ziel ist es, einen strukturreichen Wald mit vielfältiger Baumarten- und Höhenstruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln. So soll der Eschbacher Wald langfristig stabil, vital und widerstandsfähig gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels bleiben.